Page:
Se6PMVorl2
Pages
Bachelorarbeit
DataScienceSE
Home
IT-Architektur
LernzettelArchitekturmanagment
LernzettelMobileAndroid
LernzettelProjektManagement
MobileAndroid
Projektmanagement
Se6DSSEVorl5
Se6DSSEVorl_5
Se6PMVorl1
Se6PMVorl2
Se6PMVorl3
Se6PMVorl4
Se6PMVorl5
Semester_1
Semester_2
Semester_3
Semester_4
Semester_5
Semester_6
Semester_7
Testpage
No results
3
Se6PMVorl2
Patryk Hegenberg edited this page 2025-06-10 18:49:02 +02:00
Table of Contents
- Projektmanagement - Vorlesung 2
- Szenario
- Stakeholderanalyse für das Projekt
- Identifikation der Stakeholder
- Erwartungen und Anforderungen der Stakeholder
- Einfluss und Interessen
- Stakeholder-Cluster
- Projektressourcen
- Technische Ressourcen
- Datenressourcen
- Menschliche Ressourcen
- Materielle und organisatorische Ressourcen
- Zieldefinition nach SMART
Projektmanagement - Vorlesung 2
-
Rollen in Teams
- Es gibt in jedem Projektteam unterschiedliche Rollen die erfüllt werden müssen
- Diese sind sinnvoll
- Müssen in Abhängigkeit vom Projekt zusammengestellt werden
-
Recap aus der letzten Vorlesung
- Einteilung der Projekte in Agil/Klassisch anhnd ihrer Komplexität
Szenario
- Wir produzieren Seife
- Wir setzen das Projekt selbst um
Stakeholderanalyse für das Projekt
Identifikation der Stakeholder
Interne Stakeholder
- Projektleitung/Management: Verantwortlich für die strategische Ausrichtung, Budgetierung und Erfolgskontrolle des Projekts.
- IT-Abteilung: Zuständig für die technische Umsetzung, Integration und Wartung der digitalen Zwillinge sowie der IT-Infrastruktur.
- Produktionsleitung und -mitarbeiter: Nutzer des digitalen Zwillings im operativen Geschäft, liefern Anforderungen und Feedback zur Praxistauglichkeit.
- F&E/Entwicklung: Betreibt Modellierung und Simulation, entwickelt und validiert digitale Zwillinge für Produkte und Prozesse.
- Qualitätssicherung: Nutzt digitale Zwillinge zur Prozessüberwachung und Qualitätssteuerung.
Externe Stakeholder
- Lieferanten und Partner: Liefern Daten und Komponenten, müssen Schnittstellen bereitstellen und mit dem digitalen Zwilling interagieren.
- Kunden: Profitieren von verbesserten Produkten und Services, können Anforderungen an Transparenz und Rückverfolgbarkeit stellen.
- Berater und Systemintegratoren: Unterstützen bei der Konzeption, Implementierung und Integration neuer Technologien.
- Industrieverbände und Standardisierungsgremien: Bieten Leitlinien und Rahmenwerke für den Einsatz digitaler Zwillinge.
- Behörden und Regulierungsstellen: Stellen regulatorische Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Nachhaltigkeit.
Erwartungen und Anforderungen der Stakeholder
| Stakeholder-Gruppe | Erwartungen/Anforderungen |
|---|---|
| Projektleitung/Management | Erfolgreiche Projektumsetzung, Kostenkontrolle, ROI |
| IT-Abteilung | Sichere, skalierbare und wartbare Systeme |
| Produktionsleitung | Effizienzsteigerung, Transparenz, Flexibilität |
| Produktionsmitarbeiter | Benutzerfreundlichkeit, Unterstützung im Arbeitsalltag |
| F&E/Entwicklung | Modellierungs- und Simulationsmöglichkeiten |
| Qualitätssicherung | Prozessüberwachung, Qualitätssteuerung |
| Lieferanten/Partner | Schnittstellen, Datenqualität, Zusammenarbeit |
| Kunden | Transparenz, Rückverfolgbarkeit, Produktqualität |
| Berater/Systemintegratoren | Klare Anforderungen, Zugang zu relevanten Informationen |
| Industrieverbände | Einhaltung von Standards und Best Practices |
| Behörden | Einhaltung von Datenschutz, Sicherheit und Nachhaltigkeit |
Einfluss und Interessen
- Hoher Einfluss, hohes Interesse: Projektleitung, IT-Abteilung, Produktionsleitung, F&E/Entwicklung
- Hoher Einfluss, geringes Interesse: Behörden, Industrieverbände (können Vorgaben machen, sind aber nicht täglich involviert)
- Geringer Einfluss, hohes Interesse: Produktionsmitarbeiter, Kunden (Profitieren direkt, haben aber wenig Entscheidungsmacht)
- Geringer Einfluss, geringes Interesse: Lieferanten (abhängig vom Grad der Integration und Zusammenarbeit)
Stakeholder-Cluster
- Steuerungsgruppe: Projektleitung, Management, IT-Abteilung, F&E/Entwicklung
- Nutzer: Produktionsleitung, Produktionsmitarbeiter, Qualitätssicherung
- Externe Partner: Lieferanten, Berater, Systemintegratoren
- Regulatorische Stakeholder: Behörden, Industrieverbände
Projektressourcen
Technische Ressourcen
- IT-Infrastruktur: Leistungsfähige Server, Netzwerke und Speicherkapazitäten sind notwendig, um große Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten und zu speichern. Cloud-Lösungen und Edge-Computing können hier eine wichtige Rolle spielen.
- IoT-Sensoren und Aktoren: Sie erfassen Betriebs-, Zustands- und Prozessdaten direkt von Maschinen, Anlagen und Produkten und ermöglichen die Synchronisierung zwischen realer und digitaler Welt.
- Softwareplattformen: Spezialisierte Plattformen wie Manufacturing Integration Platforms (MIP) oder ERP-/MES-Systeme sind erforderlich, um digitale Zwillinge zu verwalten, zu visualisieren und mit anderen Anwendungen zu integrieren.
- Analytik- und KI-Tools: Machine-Learning- und KI-Algorithmen werden für die Auswertung und Analyse der Big Data benötigt, um z.B. Anomalien zu erkennen oder Predictive Maintenance zu ermöglichen.
Datenressourcen
- Echtzeitdaten: Betriebsdaten, Maschinendaten, Qualitätsdaten und Energiedaten müssen kontinuierlich erfasst und ausgewertet werden.
- Historische Daten: Sie dienen als Referenz für Simulationen, Optimierungen und die Verbesserung von Prozessen.
- Schnittstellen und Datenstandards: Offene Schnittstellen und herstellerübergreifende Standards sind wichtig, um den Austausch und die Integration von Daten sicherzustellen.
Menschliche Ressourcen
- Fachkräfte: IT-Experten, Datenanalysten, Produktionsingenieure, F&E-Mitarbeiter und Qualitätsmanager sind für Konzeption, Implementierung und Betrieb des digitalen Zwillings unerlässlich.
- Projektmanagement: Koordination und Steuerung aller Projektbeteiligten und Ressourcen.
- Change Management: Schulungen und Unterstützung für Produktionsmitarbeiter, um Akzeptanz und effektive Nutzung zu fördern.
Materielle und organisatorische Ressourcen
- Maschinen und Anlagen: Die physische Produktionsumgebung, die digital abgebildet werden soll.
- Werkzeuge und Materialien: Digitale Zwillinge können auch Werkzeuge und Materialflüsse abbilden und optimieren.
- Regulatorische und normative Vorgaben: Berücksichtigung von Datenschutz, IT-Sicherheit und branchenspezifischen Standards.
Zieldefinition nach SMART
- Hauptziel: Bis zum 01.12.2025 soll ein digitaler Zwilling der Hauptproduktionslinie in Betrieb genommen werden, der eine Echtzeitüberwachung und -steuerung der Produkltionsprozesse ermöglicht, um die Produktionsausfallzeiten um mindestens 10% und die Fehlerquote um mindestens 15% gegenüber dem Vorjahr zu reduzieren.
- 1. Teilziel: Digitalisierung der Produktionsprozesse
- Bis zum 31.08.2025 werden alle relevanten Produktionsprozesse und -maschinen digital erfasst und im digitalen Zwilling abgebildet, sodass mindestens 95% der Produktionsdaten in Echtzeit erfasst werden.
- 2. Teilziel: Verbesserung der Rückverfolgbarkeit
- Bis zum 01.12.2025 können für alle Produktionschargen die zugehörigen Prozessdaten und Qualitätsparameter digital dokumentiert und auf Anfrage innnerhalb von 2 Minuten abgerufen werden.
- 3. Teilziel: Schulung der Mitarbeiter
- Bis zum Go-Live am 01.12.2025 werden mindestens 90% der Produktionsmitarbeiter in der Nutzung des digitalen Zwillings geschult und absolvieren eine erfolgreiche Abschlussprüfung.
- 4. Teilziel: Integrations in bestehende IT-Systeme
- Bis zum 31.10.2025 ist der digitale Zwilling vollständig in das bestehende ERP- und MES-System integriert, sodass Daten automatisch ausgetauscht werden und keine manuelle Doppelpflege mehr erforderlich ist.
- 5. Teilziel: Qualitätssicherung
- Bis zum 15.11.2025 werden die wichtigsten Qualitätskennzahlen (z.B. Fehlerquote, Ausschussrate) automatisiert vom digitalen Zwilling erfasst und wöchentlich an die Qualitätssicherung gemeldet.
Wichtige Links
Studium an der IU Internationale Hochschule am Standort Hannover im Zeitraum von Oktober 2022 bis April 2026